Klinik Porta Westfalica
Steinstraße 6532547 Bad OeynhausenTel. 05731 1850Fax. 05731 185700info@kpw.eu

Geschichte – Tradition mit Herz und Zukunft

Die Geschichte der Klinik Porta Westfalica ist untrennbar mit unserer Familie verbunden – und mit einer Haltung, die bis heute unser tägliches Handeln begleitet und damit prägt: Menschen in schwierigen Lebensphasen bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten.

Bereits seit drei Generationen liegt die Betreuung von Kurgästen und Rehabilitanden in den Händen der Familie Wessel/Schuermann. Ihren Ursprung fand diese Tradition schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Karl Wessel, gelernter Bäcker und Koch aus Hiddenhausen später Gelsenkirchen, erkannte früh den großen Bedarf an geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für Kriegsversehrte. 

Rentenversicherungsträger und Krankenkassen suchten in der Nachkriegszeit händeringend in Bad Oeynhausen nach Quartieren für Menschen, die nach schweren Verletzungen oder Erkrankungen Unterstützung benötigten.
Mit unternehmerischem Weitblick und großem Verantwortungsbewusstsein pachtete Karl Wessel ab Anfang der 50 Jahre mehrere Kurheime in ganz Deutschland, zwischen Wick auf Föhr und Obersdorf und übernahm deren Leitung.

Die damaligen Einrichtungen unterschieden sich deutlich von heutigen Rehakliniken. Es handelte sich überwiegend um Pensionen, in denen die Gäste wohnten und aßen, während medizinische Behandlungen ausschließlich extern erfolgten. Selbstständige Badeärzte arbeiteten für die Bäder, so auch im Staatsbad Bad Oeynhausen. Rückblickend können diese frühen Kurheime als Vorläufer moderner Versorgungskonzepte betrachtet werden – vergleichbar mit dem heutigen „Bed & Breakfast“-Prinzip, jedoch mit einem klaren Fokus auf Erholung und Regeneration, früher nannte man es Kur.

Inge und Peter Schuermann führten diesen Weg nicht nur fort, sondern entwickelten ihn konsequent zum Wohle der Patienten weiter. Bereits 1955 verfügte das Kurheim Wessel – im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Einrichtungen – schon über einen fest angestellten Arzt sowie eine examinierte Krankenschwester, die rund 120 Kurgäste betreuten. Zu dieser Zeit war dies eine echte Besonderheit und Ausdruck eines hohen medizinischen Anspruchs.

Doch auch damit gaben sich die Eheleute Schuermann noch nicht zufrieden. Als Vorreiter einer ganzheitlichen Rehabilitation verfolgten sie früh einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen „komplett und ganz aus einer Hand und unter einem Dach“ anzubieten.

Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung der ersten eigenen Bade- und Massageabteilung im Jahr 1968 – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur heutigen modernen medizinischen Rehabilitation.

In den 1970er-Jahren ergab sich erstmals die Möglichkeit, eine ganz neue Klinik zu konzipieren und zu errichten. Obwohl das Gebäude im Besitz einer Investmentgesellschaft war, übernahmen Inge und Peter Schuermann die komplette Planung der 850-Betten-Klinik in Eigenregie. Ihre langjährigen Erfahrungen flossen damals schon in jedes Detail ein: von der Raumgestaltung über die Ausstattung bis hin zu den medizinisch-therapeutischen Bereichen. Die Klinik entsprach den damals modernsten und richtungsweisenden Standards.

1976 wurde dann zusätzlich die „erste“ Klinik Porta Westfalica mit ihren 275 Betten in der Wiesenstrassse eröffnet. Damit vollzog sich der bewusste Wandel vom erholungsorientierten Kuraufenthalt hin zur medizinisch fundierten Rehabilitation – konsequent ausgerichtet an den erweiterten Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten sowie an den immer größeren Anforderungen der Kostenträger. Über mehr als zwei Jahrzehnte führten Inge und Peter Schuermann die Klinik erfolgreich durch ein sich stetig im Wandel befindendes Gesundheitswesen.

Mit dem stetigen Blick auf die Zukunft und die nächste Generation reifte schließlich der Entschluss, eine neue Klinik vollständig in Eigenregie zu planen und zu errichten. So konnten neue Erfahrungen, Innovation und zukunftsweisende Konzepte ohne räumliche Kompromisse umgesetzt werden. Das Ergebnis war die Eröffnung der neuen Klinik Porta Westfalica am 12.1.1990 mit ihren 352 Betten, die damals von unabhängiger Seite als eine der schönsten und modernsten AHB- und Rehakliniken Deutschlands bezeichnet wurde. 

Im Januar 1990 nahm somit die neue Klinik Porta Westfalica in der Oeynhausener Schweiz im Herzen des Staatsbades ihren Betrieb auf – damals mit den Schwerpunkten Orthopädie, Onkologie und Innere Medizin.

1994 trat erst Holger Schuermann und zwei Jahre später seinen Frau Katrin in die Firma ein. Seit 1998 führt das Ehepaar Schuermann das Familienunternehmen in dritter Generation alleinverantwortlich im Sinne ihrer Eltern und Großeltern weiter. 

Die Klinik verfügt heute immer noch über 352 Betten, 25 ambulante Rehabilitationsplätze ca. 50 Rehasport Gruppen und OWL´s größtes Gesundheitszentrum mit über 4000 qm finden hier ihr zuhause. 

Heute beschäftigt die Klinik gut 190 Mitarbeitende, die rund um die Uhr 365 Tage für das Wohl ihrer Patienten da sind. Vor die Wahl gestellt, entweder Leistungen zu reduzieren oder bewusst höchste Qualitätsstandards zu verfolgen, entschieden sich Alle Mitarbeiter klar für den anspruchsvolleren Weg – für Qualität, Nachhaltigkeit und eine Rehabilitation auf höchstem Niveau.

Bis heute steht die Klinik Porta Westfalica für Innovation, Weiterentwicklung und Menschlichkeit. Neben klassischen ambulanten, teilstationären und stationären AHB-Maßnahmen werden kontinuierlich neue Therapieformen und moderne Behandlungskonzepte im Team entwickelt.
Dass die Klinik für Katrin und Holger Schuermann weit mehr als ein Arbeitsplatz ist, spüren Patienten und Besucher sofort: Die herzliche, familiäre Atmosphäre prägt das gesamte Haus. Mitarbeitende begegnen Patientinnen und Patienten mit Offenheit, Respekt und Fürsorge – mit dem Ziel, dass sich jeder Mensch gut aufgehoben fühlt.

„Wir sind keine „normale“ Klinik im klassischen Sinne und das ist gut so!... Die uns anvertrauten Menschen sollen sich bei uns wohl und zuhause fühlen“ – dieser Leitgedanke begleitet die Klinik seit den Anfängen von Karl Wessel und ist bis heute über die Jahrzehnte Fundament des täglichen Handelns.